„Duisburg maritim“

Unter diesem Motto startete die AWO Eitorf mit einem voll besetzten Bus zu einer Fahrt zum Duisburger Innenhafen. Dort wurde die Gruppe von 2 Stadtführern in Empfang genommen und mehr als 1 Stunde durch den Innenhafen geführt.

Die denkmalgeschützten Mühlen- und Speichergebäude erinnern an die Zeiten, als im Duisburger Innenhafen große Mengen Kohle, Holz und Getreide umgeschlagen wurden. Der Innenhafen wurde auch früher wegen des massenhaften Getreideumschlags als „Brotkorb des Ruhrgebiets“ bezeichnet. Mit dem Niedergang der Getreidemühlen Ende der 1960er Jahre war dann auch der Niedergang des damaligen Duisburger Innenhafens unvermeidlich. Ab Mitte der 1990er Jahre begannen dann die Umwandlungsarbeiten nach Plänen des britischen Stararchitekten Sir Norman Foster, der auch die gläserne Reichstagskuppel in Berlin entworfen hat. Er hat bestimmt, dass für Restaurierungen und Neubauten im Innenhafen nur rote Backsteine, nachempfunden den historischen Speichern, sowie moderne Glas/Stahlbauten errichtet werden dürfen. Wo einst Getreide gelagert wurde findet man heute Museen, Restaurants und Büros, Gärten und Parks und sehr viel Platz für Freizeitgestaltung.

Die anschließende 2stündige Hafenrundfahrt gab Einblicke in die zahlreichen Hafenanlagen.

Duisburg hat den weltweit größten Binnenhafen mit 22 Hafenbecken und ca. 180 ha Wasserfläche.

Am Nachmittag schloss sich ein Abstecher ins „Bergische“an. Es gab ein „Koffiedrenken met allem dröm on dran“, bei einer Bergischen Kaffeetafel in Schloss Burg.

Gut gelaunt und um viele Eindrücke reicher erreichte die Gruppe am Abend wieder die Heimat. AWO Vorsitzende Mechtild Jüdes-Dreesen entließ die Teilnehmer mit dem Versprechen noch eine Fahrt zum Weihnachtsmarkt in Koblenz zu organisieren. Termin wird in Kürze im Mitteilungsblatt bekannt gegeben.

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